Archiv

Zweimal das Maxim-Gorki-Theater und ein Rückblick bei Radikal JungDer Fledermausmann als Weichei

von Michael Weiser am 04.05.2017

Double Feature mit dem Maxim-Gorki-Theater aus Berlin: Mit Suna Gürlers Stück "Stören" und Nora Abdel-Maksouds Stück "The Making-of" widmen sich zwei Produktionen Klischees und Rollenbildern. Das eine mit einem belehrenden Unterton, der nicht bei jedem, aber dafür offenbar bei fast jeder gut ankam. Das andere mit viel Tempo und Spaß. Das witzigste Stück der Festivalgeschichte gab's bereits am Montag (1.5.17): Eine ziemlich abgefahrene Anglerstory.     » weiterlesen


Auftakt von "Radikal Jung" im Volkstheater mit "Nathan die Weise"Schluss mit den Holzschnitten

von Michael Weiser am 03.05.2017

Auftakt bei Radikal Jung, dem Festival der jungen Regisseure: Das Thalia-Theater präsentiert mit "Nathan die Weise" einen ganz und gar nicht schlechten Auftakt. Fazit: Lessings Lehrstück verträgt Kernsanierung und Umbau gut.     » weiterlesen


Kabarett mit Söder und Asül beim MaibockanstichPrince Charles so sanft wie noch nie

von Michael Grill am 01.05.2017

Der Maibockanstich beim Hofbräu, seit zehn Jahren eine prominent besuchte Veranstaltung im Hofbräuhaus, ist ja nicht nur nach Auffassung seines Hausherren Markus Söder, dem CSU-Politiker und Finanzminister, „der bessere Nockherberg". Was vor allem am traditionellen Festredner Django Asül liegt, aber mittlerweile auch an Söder.     » weiterlesen


Porträt der Künstlerin Martina Prutscher anlässlich der Ausstellung "Habseligkeiten"Taschen und andere Universen

von kulturvollzug am 01.05.2017

Mit der Foto-Ausstellung „Habseligkeiten“ zeigt Martina Prutscher das wichtigste Accessoire unserer Zeit - die Tasche - und sein Innenleben aufregend neu. Höchste Zeit, die vielseitige Künstlerin näher kennenzulernen.     » weiterlesen


"Angst essen Seele auf" an der SchauburgKann man Staub von Schuhen schütteln?

von Michael Weiser am 28.04.2017

"Angst essen Seele auf" lautet der Titel eines Fassbinder-Films aus den 70er Jahren, der schon in den deutschen Sprachgebrauch eingegangen ist. Was ist sonst noch von diesem Film übriggeblieben? Die Schauburg versucht sich am Film als Parabel. Doch eigentlich geht es um etwas ganz anderes.     » weiterlesen


Ugo Dossi zeigt in seinem Atelier Giampaolo di CoccoEin Architekt im Mythenland

von Michael Wüst am 28.04.2017

Ugo Dossis Atelier neben der whiteBOX im Werksviertel präsentiert sich erstmals auch als Ausstellungsraum unter dem Namen ORAcle. Arbeiten von Giampaolo di Cocco mit dem Titel "Nachtstunden", die noch bis zum 28. April 2017 zu sehen sind, geben den Auftakt. Ugo Dossi, international erfahren - er nahm an der Dokumenta 6 und 8 und Biennalen in Venedig, Paris, Mailand und Buenos Aires teil -, hat vor, zukünftig in lockerer Reihe Freunde nach München einzuladen.     » weiterlesen


"Magic City" im OlympiaparkDie versteinerte Zauberstadt

von Olga Levina am 23.04.2017

Erstmals präsentieren die Kuratoren Carlo McCormick und Ethel Seno ihre fiktive Stadt in München. Dabei zeigen sie sowohl kritische als auch unterhaltsame Street Art aus fünf Kontinenten. Zu sehen sind Graffiti, Skulpturen, Wandgemälde und multimediale Installationen von 50 Street-Art-Künstlern aus mehr als 20 Ländern.     » weiterlesen


Zum neuen Alphaville-Album "Strange Attractor"Sounds like a Disco-Melody

von Isabel Winklbauer am 23.04.2017

Alphaville haben ein neues Album veröffentlicht. Manches daran ist forever young. Doch das Projekt des gebürtigen Münsteraners, Wahlberliners und Universalbürgers Marian Gold ist auch reifer geworden – es sinkt langsam dem Boden der Tatsachen entgegen.     » weiterlesen


Devotionalien Hitlers und anderer Nazi-Bonzen unterm HammerTeilweise etwas angebräunt

von Karl Stankiewitz am 19.04.2017

Mit goldenem Schriftzug dankte A. Hitler einem Unbekannten „für die künstlerische Mitwirkung an meinem Haus“. Die Weihnachtskarte, datiert vom Heiligen Abend 1943, ist laut Katalog „minimal angebräunt“ - was der Schätzer aber keineswegs anzüglich meint. Ab 10. Mai (2017) wird diese NS-Devotionalie bei einer Versteigerung in München für tausend Euro aufgerufen. Den zehnfachen Schätzwert hat eine etwas düstere Fotografie vom 1. April 1924: vor der Verkündung der (für sie günstigen) Urteile im Prozess um den Putsch vom 9. November 1923 stellten sich im Hof der Münchner Infanteriekaserne alle zehn Angeklagten dem NS-Hoffotografen Heinrich Hoffmann, die Ex-Offiziere Ludendorf und Kriebel mit Pickelhauben und Säbeln. Auf der Rückseite des Dokuments hinterließen die „Kämpfer für Freiheit und Ehre“ ihre Unterschriften.     » weiterlesen


Gastspiel beim Resi in der Hochschule für Musik und TheaterJohn Malkovich und die Erotik der Macht

von Michael Weiser am 15.04.2017

Diktatur-Show im NS-Bau oder eine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit einem ernsten Thema? Das Stück "Just Call me God" ist eine Gratwanderung, die nur aufgrund der beiden grandiosen Hauptdarsteller gelingt. Wir sagen nur so viel: John Malkovich -  er war es wirklich im Konzertsaal der Hochschule.     » weiterlesen


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