Archiv

Tanz

Wim Vandekeybus bei Dance 2012Ein Geschichtenerzähler, dem die Geschichten nicht gehorchen

von Jan Stöpel am 01.11.2012

In welchem Film sind wir eigentlich? Die Frage liegt auf der Hand, angesichts der Bilderflut, mit der Wim Vandekeybus' "Monkey Sandwich" das Publikum  in der Muffathalle  forderte, man kann auch sagen: überforderte.     » weiterlesen


Antony Rizzi bei Dance 2012Ein Gesamtkunstwerk namens Leben

von Jan Stöpel am 31.10.2012

Heiliger Unernst: Eine Feier des Lebens zelebriert Antony Rizzi in seiner Performance "An attempt to fail at groundbreaking theater with pina arcade smith". Und zeigt, dass man im Gesamtkunstwerk namens Leben nicht alles kapieren muss, um die Angelegenheit doch schön zu finden.     » weiterlesen


Eröffnungswochenende Dance 2012Steinalt und auf Krücken zum Schattenspiel

von kulturvollzug am 29.10.2012

Ein Steckspiel aus Steinen, geisterhafte Leinwände, Krücken und Rollatoren: In den ersten vier Tagen des Dance-Festivals wurde nicht mit Schaueffekten gegeizt. Sidi Larbi Cherkaouis "Puzzle", in einem Steinbruch bei Avignon uraufgeführt, eröffnete das Festival mit fulminanten Corpsszenen. Es folgten Richard Siegals rätselhafte Uraufführung "Black Swan" und Marie Chouinards "Body Remix".     » weiterlesen


"Dance"-Festival im i-campTanz labiler Gleichgewichte

von Michael Wüst am 27.10.2012

Tanz der Materie. Minimalismus, den Blick in die Tiefe öffnend. Nicole Beutler, die bildende Kunst, Tanz und Choreographie in München, Münster und Amsterdam studiert hat, zeigte im i-camp im Rahmen von Dance 2012 mit "2: Dialogue with Lucinda" ihre Bearbeitung zweier Stücke von Lucinda Childs: "Radial Courses" (1976) und "Internal Drama" (1977).     » weiterlesen


Zum Auftakt des "Dance"-FestivalsMehr als alter Wein in neuen Schläuchen?

von Gabriella Lorenz am 25.10.2012

„Zeigen, was wichtig ist.“  Das Motto wirft die Frage auf: Wichtig für wen? Für die Kuratoren? Oder nach deren Meinung fürs Publikum? Was aufs selbe rauskommt. Über die Wichtigkeit beim 13. Münchner  "Dance"-Festival entschied das Kuratoren-Duo Dieter Buroch und Nina Hümpel. Buroch leitete 25 Jahre das Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm, die Mittdreißigerin Hümpel gibt in München das Internet-Magazin tanznetz.de heraus. Vom Generationenmix erhoffte sich die Stadt ein neues Konzept für die Tanzbiennale. Aber die Auswahl wirkt älter als das, was vorher Cornelia Albrecht oder Festival-Gründerin Bettina Wagner-Bergelt nach München holten.     » weiterlesen


Interview mit der neuen "Dance"-Chefin Nina Hümpel"Erst Opulenz für die Sinne, später dann das Risiko"

von Michael Grill am 25.10.2012

Sie hat mehr als genug zu tun in diesen Tagen. Als das Interview am späten Nachmittag beginnt, ist sie schon seit 14 Stunden auf den Beinen: Nina Hümpel, zum ersten Mal "Dance"-Chefin, tanzt gerade etwas sehr schnell durchs Leben: Doch der Starttermin für ihr Festival (am heutigen Donnerstag, 25.10.12) rückt immer näher. Das Schlimmste wäre, sich jetzt noch eine Erkältung einzufangen, meint sie.     » weiterlesen


Zum Start des Dance-FestivalsWas ist Tanz, was ist es nicht?

von Isabel Winklbauer am 24.10.2012

Morgen eröffnet Dance 2012. Das Festival bietet seinen Besuchern dieses Jahr erstmals einen Experten-Service: Fünf Studentinnen der Theaterwissenschaften mit Schwerpunkt Tanz gehen auf Wunsch mit in die Vorstellung und erklären alles, was der Normalbürger nicht versteht. Kulturvollzug stellt einer der fünf Tanz-Weisen schon mal die wichtigsten Fragen.     » weiterlesen


Wiederaufnahme "La Bayadere" am StaatsballettYun Wangs Streben nach reiner Liebe

von Isabel Winklbauer am 19.09.2012

Die Ballerina Yun Wang aus Liaoning ist gefragt wie nie, seit sie den Internationalen Ballettwettbewerb in Helsinki gewonnen hat. Vielfach preisgekrönt, eroberte die Chinesin die Jury erneut mit schwerelosen Drehungen, verspieltem Charme und einer perfekten, klassischen Linie. Münchens Ballettdirektor Ivan Liska war dabei – und lud Yun Wang sofort als Gast-Nikiya an die Isar. Der Kulturvollzug traf sie zum Interview.     » weiterlesen


Hacking Wagner bei den Opernfestspielen"U-Boote dürfen die Deutschen liefern, aber keinen Wagner"

von Volker Boser am 01.08.2012

Es ist ein schier unerschöpfliches Thema: Warum tut man sich in Israel so schwer, die Musik Richard Wagners zu akzeptieren? Saar Magal fand die nicht enden wollende Diskussion darüber offenbar so interessant, dass sie beschloss, dazu einen Theaterabend beizusteuern: „Hacking Wagner“ nennt sie ihre Performance, die jetzt von der Bayerischen Staatsoper als Teil des „Rund um den Ring“ -Programms der Münchner Opernfestspiele im Haus der Kunst uraufgeführt wurde.     » weiterlesen


Tanzperformance im KunstpavillonAm linken und rechten Ufer der Seele

von Isabel Winklbauer am 31.07.2012

Zwischen unendlicher Liebe und unendlicher Gewalt ist die menschliche Seele gespannt wie ein Gummiband. Sie erträgt beide Extreme. Ein ideales Thema für Tänzer und Choreograf Manfred Kröll, dem kein Tauchgang ins Ich zu tief ist. Die Ausbeute vom Grund war diesmal hoch ästhetisch, wenn auch schwer zusammen zu puzzeln.     » weiterlesen


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