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Tanz

Choreograf Russell Maliphant über seine Pläne für die Ballettfestwoche"In München hatten wir mehr Freiheit"

von Isabel Winklbauer am 19.02.2014

  Russell Maliphant (52) ist einer der gefragtesten Choreografen unserer Zeit. Der freischaffende Brite residiert am Londoner Saddler’s Wells Theater und arbeitet regelmäßig für große Kompanien und mit Stars wie Sylvie Guillem. Derzeit kreiert er mit dem Bayerischen Staatsballett ein neues Stück, das am 4. April 2014 die Ballettfestwoche eröffnet. Der Kulturvollzug traf den Laptop-Junkie nach der Probe im Starbucks am Münchner Platzl – seinem liebsten Aufenthaltsort, „wegen dem W-Lan“.     » weiterlesen


Choreografen Sabine Glenz und David Brandstätter im MuffatwerkZumindest drüber nachdenken kann man

von Gabriella Lorenz am 20.01.2014

Das, was man sich so unter Tanz vorstellt, findet man in zeitgenössischen Tanzproduktionen nur noch selten. Das Medium streckt seine Fühler aus in Richtung Performance, Diskurs und Videokunst. Exemplarisch sind die beiden jüngsten Münchner Uraufführungen im Muffatwerk. Zwei Soli, die einen recht ratlos lassen, was die Choreografen David Brandstätter (ein Gast aus Berlin) und Sabine Glenz (eine Münchner Lokalmatadorin) über ihre plakativen Titel-Ideen hinaus vermitteln wollen.     » weiterlesen


„Viva Las Vegas“ im GOP Varieté-TheaterEine andere Reise durch die Spielhölle der Welt

von Gabriella Lorenz am 15.01.2014

In Nevadas Sündenbabel gibt es Glamour-Boulevards, Casinos und Entertainment-Tempel, wie sie Videos des nächtlichen Las Vegas im GOP-Theater zeigen. Aber auch Kaschemmen und verkrachte Existenzen. Ein bisschen davon deutet die Varieté-Show „Viva Las Vegas“ an, die den Star-Glanz parodiert.     » weiterlesen


Illusionsshow "Magic" im PrinzregententheaterMit und ohne Unterleib - es wohnt ein Zauber inne

von Gabriella Lorenz am 03.01.2014

Es ist ein Flirren und Schwirren, ein Fliegen und Schmiegen, Sich-Winden und Finden: ein Pas de deux, getanzt von zwei riesigen Seidentüchern. Silbergrau und orangerot zaubern sie zu Beginn der Illusionsshow „Magic!“ abstrakte Poesie auf die Bühne des Prinzregententheaters.     » weiterlesen


"La forza del destino" mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann an der StaatsoperVier Stunden herrlichste Musik, zwei Superstars - und die Frage, was der Regisseur gemeint haben könnte

von Volker Boser am 25.12.2013

Lustlos stochert Leonora in ihrem Essen herum. Schon zur Ouvertüre präsentiert Martin Kusej seine ersten Regie-Einfälle. Im Grunde könnte Verdis „La forza del destino“ eine Allerweltsgeschichte erzählen von einer jungen Frau, die einen Hallodri liebt, womöglich mit Migrationshintergrund, dafür aber nicht immer mit gutem Benehmen ausgestattet. Doch Opernschicksale haben ihre eigene Logik: Vater und Lover geraten aneinander. Es löst sich ein Schuss. Der Vater stirbt. Der Liebhaber flieht. Der Bruder schwört Rache.     » weiterlesen


Gärtnerplatz-Ballett mit "Berlin 1920 - eine Burleske" im CuvilliéstheaterMit Eva in die Roaring Twenties, so kühn wie unentschlossen

von Isabel Winklbauer am 24.11.2013

Die Kunstform der Burleske feiert seit einigen Jahren ein erstaunliches Revival. Kein Wunder, sie entstand als Flucht vom Alltag in den Krisenzeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – und in Krisenzeiten stecken wir wieder. Auch Karl Alfred Schreiner, Ballettchef des Gärtnerplatztheaters, nimmt sich also der Burleske an. „Berlin 1920 – eine Burleske“ heißt die seine, die sich nicht an die klassische Definition hält: Sie ist weder derbe Komödie noch heiteres Instrumentalstück, und auch Erotiktänzerinnen mit Boas und Zigarettenspitzen fehlen.     » weiterlesen


Tanzmarathon "Dancing Days" im i-campDie sich einen Wolf tanzen

von kulturvollzug am 18.11.2013

Zwölf Performer und Performerinnen machen die Nacht zum Tag und tanzen 24 Stunden lang durch. Allerdings nicht in irgendeinem hippen Münchner Club, der einen auf Berghain macht, sondern im i-camp. Dort feierte der 24-Stunden-Tanzmarathon „Dancing Days“ von Stefan Dreher vor kurzem Premiere.     » weiterlesen


Interview mit Gunther Eckes über den "Sturm" im Marstall"Da kann man sich auch Josef Fritzls Keller vorstellen"

von Sebastian Berger am 20.10.2013

Vor einem Jahr stellte sich  der isländische Regisseur Gísli Örn Gardarsson erstmals in München vor mit Kafkas „Verwandlung“. Nun inszeniert Gardarsson Shakespeares „Sturm“ im Marstall. Gunther Eckes spielt den Luftgeist Ariel, der für den Magier Prospero (Manfred Zapatka) Zauberkunststücke vollbringen muss. Wir befragten ihn zu seiner Interpretation der Figur, seiner Karriere und seiner neuen Heimat München.     » weiterlesen


Anna Konjetzkys Tanzstück "Lighting" in der MuffathalleLautstarke Lärm-Explosion der Gefühle

von Isabel Winklbauer am 24.09.2013

„Lighting“ von Anna Konjetzky versetzt die Muffathalle in Aufregung. Ihre Stücke gilt es mit dem Bauch zu sehen, nicht mit dem Intellekt. Beklemmung, Geburt oder Trauma waren in der Vergangenheit ihre Themen, oft unangenehme Kost, die jedoch durch die unmittelbar begreifbare Körpersprache der Choreografin erstaunlich gut verdaulich ankam. Auch in „Lighting“, das in Zusammenarbeit mit dem Vietnam National Opera Ballet entstand, geht es um Gefühle: Druck und Explosion.     » weiterlesen


Manfred Kröll präsentiert "Wilde Tendenzen" im i-campMal mehr Hirn. Und mal weniger.

von Gabriella Lorenz am 17.09.2013

Manchmal beneidet man als Kritiker die Zuschauer, die in der Pause flüchten können. So ein Theaterabend ist die dritte Ausgabe der Plattform „Wilde Tendenzen“, die der Münchner Choreograf Manfred Kröll alle zwei Jahre veranstaltet. Vier halbstündige Gastspiele zum Thema „The future is now - talk about your revolution“ hat Kröll geholt, und nach dem dritten regt sich der Fluchtinstinkt heftig. Aber der vierte Beitrag belohnt das Ausharren mit dem wundersam frischen Live-Kino „ZOOMWOOZ“ aus Barcelona.     » weiterlesen


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