Archiv

Tanz

Jiri Kylians "Zugvögel" zurück am StaatsballettGeisterreigen um die Größe des Alterns

von Isabel Winklbauer am 18.02.2013

Jiri Kylians "Zugvögel" kehren zurück ans Bayerische Staatsballett. Das Stück, das der Meister der Neoklassik für München schuf, hat nichts von seinem Charme verloren: Der Parcours durch die Unterwelt des Nationaltheaters ist immer noch erfrischend chaotisch, die Pas-de-deux auf der Bühne versetzen immer noch in Trance. Und gerade im halbfertigen Charakter des Werks liegt sein Appeal.     » weiterlesen


Holger Dreissigs "Zeitmaschine"Utopien der Titanic

von Gabriella Lorenz am 19.01.2013

„Zeitreisen ist gefährlich“, weiß Holger Dreissig. Warum, erfährt man in seinem neuen Theaterstück „Zeitmaschine“ im i-camp.     » weiterlesen


Zum Tod der Kritikerin Sigrid HardtAls die Sterne noch leuchteten

von Michael Grill am 17.01.2013

Diese Stadt München ist voller alter Geschichten, in denen eine Zeitung eine Rolle spielt, die alle mochten: Die schnell war und seriös, unterhaltsam und charmant, ernsthaft und engagiert. Die Reporter, Redakteure und Kritiker hatte, die mal besser und mal schlechter schrieben, aber für die die Suche nach Wahrheit nichts Lächerliches, sondern etwas Erstrebenswertes war und die Kulturjournalismus als Obsession betrieben und das auch durften. Eine Redaktion voller Sterne, die stolz war auf ihre Schreiber und Querköpfe, und die nicht als Contentmaschine von willfähigen Chefs und Eignern bis zur Stromlinienförmigkeit heruntersaniert worden war. In einer solchen Zeitung arbeitete Sigrid "Sigi" Hardt.     » weiterlesen


„Danz Mathilda“ in der DrehleierWirtshaus? Musical? - Unter jedem Dach ist ein Ach!

von Michael Wüst am 31.12.2012

Natürlich sind die Brettlbühnen längst verschwunden. Bestenfalls wiederkehrend in überseeischem Neo-Bavarismus. Verschwunden wie ihre Heimat, die Vorstädte - verformt, amalgamiert, upgedated von der Gentry des Spekulantenadels. Dennoch, in einem Haidhausen der Erinnerung fand mit dem Wirtshausmusical „Danz Mathilda“ in der Drehleier an der Rosenheimer Straße ein schräg charmanter Brettlabend statt. Bei Sex und Crime knarzte es gehörig. Das Wirtshausmusical von Hubbi Schlemer ist „ausnehmend eindringlich“.     » weiterlesen


Polina Semionova in MünchenZwei Weihnachtssterne fürs Staatsballett

von Isabel Winklbauer am 12.12.2012

Tschaikowskys Weihnachtsklassiker hat in der entrümpelten Fassung von John Neumeier ohnehin eine wohltuende Wirkung. Wenn auch noch alle Rollen perfekt besetzt sind und eine gefeierte Ballerina das Ensemble entflammt – dann ist Weihnachten im Nationaltheater.     » weiterlesen


Butoh-Performance in der Halle 7Tanzen mit Gott und Mussolini

von Michael Wüst am 11.12.2012

„Anicca Lava“ ist ein Tanzstück über die Unbeständigkeit des Seins - so kündigen es die Butohtänzer Alexander Wenzlik und Seda Büyütürkler an. Und überhaupt sei alles im Fluss der Vergänglichkeit, die das Fundament des Alltags bilde. Soweit zur Schärfe der Unschärfe, im Besonderen zu den Risiken der Fortbewegung auf zwei Beinen. Ein Butoh-Abend im Theater Halle 7.     » weiterlesen


Start des neuen Staatsballett-Programms Drei in einem bei "Forever Young" - Blick auf 70 Jahre Tanzgeschichte

von Gabriella Lorenz am 21.11.2012

Pech für Lucia Lacarra: Weil sich bei der Generalprobe ein Tänzer verletzte, wurde das ganze Trio in "Broken Fall" ausgetauscht. So tanzten bei der Premiere Stephanie Hancox, Matej Urban und Nikita Korotkov die halsbrecherische Choreografie von Russell Maliphant. Sie eröffneten das neue Staatsballett-Programm "Forever Young", das drei Klassiker des Modern Dance zu einem Rückblick auf 70 Jahre Tanzgeschichte bündelt.     » weiterlesen


Tanzfestival Dance 2012 - die BilanzFlandern ist wichtig, doch es braucht noch mehr Entdeckerlust

von Gabriella Lorenz am 06.11.2012

Jetzt wissen wir, was wichtig ist im zeitgenössischen Tanz: Die neuen Kuratoren Dieter Buroch und Nina Hümpel haben es beim "Dance"-Festival vorgeführt: „Zeigen was wichtig ist“, war ihre Devise, und wichtig war ihnen vor allem das flämische Tanzwunder der letzten 30 Jahre. Sie rechtfertigten ihre Auswahl der teils schon jahrealten Produktionen berühmter belgischer Choreografen damit, dass diese noch nie in München zu sehen waren.     » weiterlesen


Erna Omarsdottir bei Dance 2012Alle meine Monster

von Isabel Winklbauer am 05.11.2012

Eine Revolution in der Horrorsparte kündigt sich schon länger an. Das Publikumsinteresse an Folterpornos wie "Saw" stagniert, zudem rief Drew Goddard dieses Jahr mit "The Cabin in the woods" alle Ausgeburten der Hölle zur Inventur auf den Plan. "Wovor fürchten wir uns wirklich?", müssen wir uns fragen. Eben damit beschäftigt sich auch die Isländerin Erna Omarsdottir mit "we saw monsters" bei Dance.     » weiterlesen


John-Cage-Uraufführung beim Dance-FestivalBizarre Harmonie der 50er Jahre

von Isabel Winklbauer am 03.11.2012

Von den Dance-Kuratoren war fürs Festival unbedingt eine Münchner Produktion gewünscht. Also stellten Nina Hümpel und Dieter Buroch den ansässigen Choreografen eine Aufgabe: Anlässlich des 100. Geburtstages von Komponist John Cage sollten sie seine "Sixteen Dances" von 1951 neu interpretieren. Vier Choreografen gewannen die Audition mit ihren Vorschlägen – das gemeinsame Ergebnis kam jetzt im Schwere Reiter zur Uraufführung.     » weiterlesen


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